Spanien

Orientierung auf dem Camino

Generell ist es nicht schwer, auf dem Jakobsweg den richtigen Weg zu finden. Dazu braucht man sogar weder Karte noch Reiseführer, sondern lediglich einen aufmerksamen Blick. An den meisten Kreuzungen, auf die man trifft, findet man Wegweiser oder Markierungen sämtlicher Art.

Die häufigste und unmissverständlichste Weg Markierung ist der gelbe Pfeil. Die gelbe Farbe sticht oft schon von weitem ins Auge und wie Pfeile es nunmal so an sich haben, zeigen sie mit der Spitze in die Richtung, in die man gehen soll. Die meisten Pfeile wurden mit Sprühfarbe an Straßen, Mauern und Co angebracht (was bei mehreren Graffitis oft zu Suchspielen ausartete), doch manchmal findet man sie auch in Form von Aufklebern oder Schildern.

 

 

 

Eine andere sehr häufige und schöne Form der Wegmarkierung sind die Jakobsmuscheln. Dabei zeigt in der Regel das Gelenk der Muschel in die Richtung des weiteren Weges. In sehr einfacher und minimalistischen Darstellung der Muschel symbolisiert der Knotenpunkt (also das Gelenk der Muschel) Santiago und die ausgehenden Strahlen die vielen einzelnen Jakobswege, die alle nach Santiago führen. Die Muschel findet man in der Regel in Form von Fliesen an Wänden oder Boden.

In manchen Fällen wird diese Richtungsweisung aber nicht beachtet und die Muschel lediglich als zusätzliche Dekoration verwendet.

 

 

In sehr seltenen Fällen findet man seinen Weg, indem ganz simpel und einfach leicht verständlichen Wegweisern Richtung Santiago folgt. Diese Form von Schildern sieht man allerdings nicht allzu häufig und sind meistens ein Werk von Privatpersonen. Daher sind sie oft auch kreativ und liebevoll dekoriert.

 

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