Spanien

22. Etappe: Piñera – Tapia de Casariego

Gelaufen: 23 km (gesamt: 489 km)

Da ich mich heute zur Abwechslung alleine auf den Weg gemacht hatte, begann der Tag relativ früh für mich. Seit Langem hatte ich es mal wieder geschafft, zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen ins Land zu ziehen. Ich hatte schon beinahe vergessen, wie entspannend es war, in der morgendlichen Ruhe und Stille zu wandern.

Doch allzu lange hielt das Glück nicht an. Trotz schönen Wetters konnte man doch nicht recht die Landschaft genießen, da man bald stets von Autobahn und Schnellstraße begleitet wurde. Selbst wenn der Weg nicht direkt über die Straße verlief, hatte man sie immer in der Nähe, parallel zum Camino verlaufend.

 

 

Die wenigen Städte, die man durchquerte, waren nicht nennenswert und trugen auch nicht sonderlich zur Schönheit des Landes bei. Doch ich sollte an dem Tag noch belohnt werden. Als ich nach langen Stunden auf Asphalt endlich in Tapia de Casariego ankam, wurde ich mit einem Ausblick ohnegleichen begrüßt. Direkt vor der Herberge erstreckte sich eine der wunderschönsten Buchten und Klippenformationen, die ich auf dem ganzen Camino gesehen habe! Der Anblick war einfach bezaubernd und sowohl zu Flut als auch zu Ebbe einfach faszinierend.

 

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